Hilfsprojekte

Als Benefiz-Veranstalter unterstützt das Rüt’n’Rock-Team jedes Jahr Hilfsprojekte in der Gemeinde Kalba (umfasst 64 Dörfer mit ca. 31.000 Einwohnern) im Nordwesten Ghanas. Die Projekte werden in Zusammenarbeit mit dem aktionskreis pater hagen e.V. durchgeführt und basieren somit auf über 30-jährigen Erfahrungen in der Entwicklungshilfe. Nähere Informationen zur Zusammenarbeit findet Ihr HIER. Um einen Eindruck über die Projekte in Afrika zu erhalten, schaut euch einfach unsere Ghana-Dokumentation an:

RüRo-Doku über Ghana

In den vergangenen Jahren haben wir somit viele verschiedene Projekte finanziert und unterstützt. Wie groß der jeweilige Anteil pro Projekt war, sieht man schön in folgendem, sog. Kuchendiagramm:

Projektkuchen

» ca. 115.800 € sind von 2005 bis 2014 an Pater Hagen bzw. an unsere Partnergemeinde übergeben worden!

Hier geht’s schnell zu den einzelnen Projekten:

Projekte 2013-2014 | Projekt 2012 | Projekt 2011 | Projekt 2010 | Projekt 2009 | Projekt 2008 | Projekt 2007 | Projekt 2006 | Projekt 2005


Die Projekte 2013 und 2014

Das RüRo-Team finanzierte mit 20.000 Euro den Bau von zwei Schulen in der Partnergemeinde. Mit dem Geld wurde eine durch das RüRo im Jahr 2011 finanzierte Schule im Ort Chechereyir erweitert und eine neue Schule im Dorf Jochinyir gebaut. Insgesamt wird durch die Gebäude ein Raum zum Lernen für über 300 Kinder der Klassen 1-6 geschaffen.

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Das Projekt 2012

Das RüRo finanzierte in diesem Jahr ein Mehrzweck-Projekt bestehend aus der Instandsetzung eines Staudamms zur Schaffung eines Wasserrückhaltebeckens, sowie dem Anlegen von Trockengärten für den Schulunterricht zu finanzieren.
Nahe des Zentrums des Dorfes Kalba — in der Gemeinde Kalba (umfasst 64 Dörfer) trägt das zentrale Dorf den gleichen Namen wie die Gemeinde selbst — fließt ein Fluss.
An diesem Fluss gab es einen alten Damm, der erneuert werden musste. Das Rückhaltebecken, das durch diesen Damm erschaffen wurde, wird zur Versorgung der Menschen, z.B. zum Waschen, sowie der Felder und Tiere in der Trockenzeit genutzt. Damit können Felder mit Gemüse und Früchten bewässert und die Tiere mit Wasser versorgt werden. Dies ist eine große Herausforderung in der Trockenzeit.

Im Zusammenhang mit der Damminstandsetzung wurden darüber hinaus Trockengärten für den Schul-Agrar-Unterricht angelegt werden. Mittels dieser Trockengärten soll in der Schule unterrichtet werden, wie in der Trockenzeit unter minimalem Wassereinsatz Nahrung angebaut werden kann.

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Das Projekt 2011

Im Jahr 2011 konzentrierten wir uns auf die Bildung. Ziel war es ein Schulgebäude für die Primary School (Grundschule) in dem Dorf Chechiyiri unserer 64 Dörfer umfassenden Partnergemeinde zu bauen. Die Schule umfasst nun drei Klassenräume, um den ca. 120 Schülern der Klassen 1-6 einen sauberen, ruhigen und geschützten Raum zum Lernen zu bieten. Darüber hinaus wird die Schule bis zum Sommer 2012 mit Tischen, Bänken, Tafeln und weiteren Lehrmitteln ausgestattet werden.

Schule unter freiem Himmel

Das Projekt 2011 ist für uns eine Art Premiere: Denn es wurde zum ersten Mal direkt durch das RüRo-Team zusammen mit unseren Freunden vor Ort ausgesucht. Drei Mitglieder des Orga-Teams reisten im Sommer 2010 nach Ghana. Dort wurden wir von den Einwohner zu einer Schule geführt, die
lediglich aus einigen Baumstämmen unter einem großen Baum bestand (siehe Bild links). Nach Rücksprache mit Pater Hagen haben wir uns dann
gemeinsam dafür entschieden dieses Projekt umzusetzen. Doch damit nicht genug. Wie bereits in den Vorjahren haben wir das tolle Konzept der Hilfslehrer“ weiter finanziert. Aufgrund der hohen sozialen und finanziellen Barrieren ist es nicht vielen Menschen in Ghana vergönnt ein Studium zu absolvieren. Dementsprechend herrscht (vor allem im Norden Ghanas) ein erhebliches Lehrkräftedefizit. An diesem Punkt setzt das Hilfslehrerprogramm an. Junge Abiturienten werden hierbei noch vor ihrem Studium als Grundschullehrer eingesetzt. Dies hat zum einen den Vorteil, dass der Lehrkräftemangel reduziert wird und zum anderen, dass den Abiturienten die Möglichkeit geboten wird, ein finanzielles Fundament für ihr zukünftiges Studium zu schaffen.

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Das Projekt 2010

Das Projekt 2010 wird nicht nur eine Fortführung des 2009er Mottos „Unterstützung von Jugendlichen für Jugendliche“ werden, sondern zudem den medizinischen Bereich in unserer Partnergemeinde Kalba fördern.

Denn wir haben uns für das Jahr 2010 viel vorgenommen und möchten gleich vier Teilprojekte unterstützen:

1. Einrichtung eines Labors

In der 64 Dörfer und ca. 31.000 Einwohner umfassenden Gemeinde Kalba im Nordwesten Ghanas existiert seit vielen Jahren eine durch den aktionskreis pater hagen e.V. finanzierte Krankenstation. Diese Station ist der einzige Anlaufpunkt für medizinische Probleme und Notfälle der Gemeindemitglieder.
Dennoch müssen viele Untersuchungen in der über 120 km entfernten Krankenstation in Damongo durchgeführt werden, weil die Krankenstation in Kalba nicht über ein ausreichendes Labor verfügt.
Dies soll sich nun ändern. Da im Herbst 2010 ein ausgebildeter Laborant seinen Dienst in der Gemeinde Kalba beginnen wird, soll passend dazu ein Labor zur Untersuchung von Blut und Urin, vor allem zur Malariabekämpfung installiert werden. Der Rohbau (siehe Foto) wurde bereits durch den Erlös des Rüt’n’Rock Festivals 2009 finanziert. Rohbau des medizinischen Labors in Kalba
Die Einrichtung des Labors wird auch durch die Meppenerin Christine Ellermann unterstützt werden. Die ausgebildete Krankenschwester, die in den vergangenen Jahren auch als Helferin auf den RüRo-Veranstaltungen aktiv war, ist seit dem Frühjahr in der Krankenstation unserer Partnergemeinde tätig und wird bis zum Ende des Jahres u.a. die Einrichtung des Labors mitorganisieren.

2. Hilfslehrerprogramm

Das Hilfslehrerprogramm wird nun bereits im dritten Jahr gefördert und fokussierte die Unterstützung von Abiturienten, die ein Studium beginnen möchten.
Aufgrund der hohen sozialen und finanziellen Barrieren ist es nicht vielen Menschen in Ghana vergönnt ein Studium zu absolvieren. Dementsprechend herrscht (vor allem im Norden Ghanas) ein erhebliches Lehrkräftedefizit.

An diesem Punkt setzt das Hilfslehrerprogramm an. Junge Abiturienten werden hierbei noch vor ihrem Studium als Grundschullehrer eingesetzt. Dies hat zum einen den Vorteil, dass der Lehrkräftemangel reduziert wird und zum anderen, dass den Abiturienten die Möglichkeit geboten wird, ein finanzielles Fundament für ihr zukünftiges Studium zu schaffen.

Durch das RüRo Open-Air 2006 und 2009 wurden bereits insgesamt 23 Hilfslehrer für ein Schuljahr finanziert. Wir haben also schon Erfahrung mit diesem Konzept und sind von den Ergebnissen überzeugt. Auch deshalb möchten wir es unbedingt weiterführen!

3. Bau einer Schulbücherei

Neben vielen kleineren Schulen in den umliegenden Dörfern unserer Partnergemeinde, steht im Zentrum Kalbas ein Schulkomplex mit vier Gebäuden, der ca. 800 Schüler der Klassen 1-6 (Primary School) und 7-9 (Junior Secondary School)
beheimatet. Ein großes Defizit im Bildungsbereich der ländlichen Gegend im Nordwesten Ghanas ist immer noch die englische Sprache. Auch wenn englisch die Amtssprache in Ghana ist, bedeutet dies nicht, dass diese Sprache angemessen gesprochen wird. Da Sprache im Mittelpunkt der Bildung steht, möchten wir an dieser Stelle unterstützen und eine Bibliothek bauen. Somit könnte, in Zusammenarbeit mit dem ghanaischen Staat, englische Literatur zur Verfügung gestellt werden und den Schülern die Möglichkeit zur Verbesserung ihrer Amtssprache geboten werden.
Ein weiterer Vorteil dieser Bibliothek ist, dass ein beleuchteter Raum zum Lernen geschaffen wird. Licht ist in Kalba nach wie vor keine Selbstverständlichkeit und so ist es vielen Schülern nicht möglich nach Einbruch der Dunkelheit (i.d.R. gegen 18 Uhr) zu lesen oder zu lernen.

4. Lichtstationen

Wie schon beim dritten Teilprojekt erwähnt, ist Licht in unserer Partnergemeinde Kalba nicht selbstverständlich. Da kein Stromnetz vorhanden ist, muss die Beleuchtung von Gebäuden individuell organisiert werden. Dies kann vor allem in den abgelegenen der 64 Dörfer Kalbas sehr schwierig sein.
Da wir aber auch den Schülern in diesen Dörfern außerhalb des Zentrums das Lesen und Lernen am Abend ermöglichen möchten, sollen Lichtstationen angeschafft werden. Diese Stationen werden durch Solarenergie betrieben. Sie werden also am Tag aufgeladen, um dann am Abend als Lichtquelle genutzt zu werden. Von diesen mobilen Lichtstationen versprechen wir uns, dass auch in den abgelegen Orten, in denen bereits Schulen gebaut wurden, am Abend gelernt werden kann. Dies würde auch für den Ort Garkon gelten, in dem das erste Projekt des Rüt’n’Rock e.V. in Form eines Schulbaus im Jahre 2005 umgesetzt wurde.

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Das Projekt 2009

Das Jahr 2009 stand ganz unter dem Motto „Unterstützung von Jugendlichen für Jugendliche“!

In den Jahren 2007 und 2008 hatte sich der Rüt’n’Rock e.V. auf die Finanzierung von Projekten im Bereich Medizin und Infrastruktur konzentriert.
Das Projekt 2009 ging wieder zurück an die Wurzeln unserer RüRo-Idee: Der Symbiose aus Musikkultur der Jugendlichen im Emsland und der Unterstützung unserer Freunde in Ghana. Deshalb haben wir mit dem Rüt’n’Rock Open-Air 2009 — wie in den Anfangsjahren 2005 und 2006 — die Ausbildung der Jugend in unserer Partnergemeinde vordergründig unterstützen.

Bildung ist nicht nur für europäische Staaten die Grundlage für verantwortungsvolles, soziales und wirtschaftliches Zusammenleben, sondern auch und vielleicht gerade eben für Länder, die nicht den europäischen Wohlstand genießen dürfen. Bildung heißt Völkerverständigung — und genau hier haben wir angesetzt!

Die Förderung der Bildung wurde durch drei Teilprojekte umgesetzt:

1. Förderung von Auszubildenden, Abiturienten und Studenten

Zwar ist die schulische Ausbildung in Ghana seit einigen Jahren grundsätzlich nicht mehr kostenpflichtig, allerdings gilt dies nur für die ersten Jahre. Danach müssen die Schüler und ihre Familien die Kosten für das Schulgeld, Mahlzeiten, Schulmaterialien und Schulkleidung (ca. 250 bis 500 Euro pro Jahr, je nach Ausbildung/Studium) selber tragen, was für viele sozialschwache Familien eine unüberwindbare Hürde darstellt.

Deshalb haben wir diese Familien und Jugendliche(n) durch Zuschüsse für die weitere Ausbildung unterstützt. Diese wurden in enger Zusammenarbeit mit den Gemeindemitgliedern, dem Partnerschaftskomitee, den Gemeindevertretern und natürlich Pater Hagen selbst vergeben. Das Resultat war die Unterstützung von 36 bedürftigen Schülern in unserer Partnergemeinde.

2. Hilfslehrerprogramm

Das Hilfslehrerprogramm knüpfte an das erste Teilprojekt an und fokussierte die Unterstützung von Abiturienten, die ein Studium beginnen möchten.
Aufgrund der hohen sozialen und finanziellen Barrieren ist es nicht vielen Menschen in Ghana vergönnt ein Studium zu absolvieren. Dementsprechend herrscht (vor allem im Norden Ghanas) ein erhebliches Lehrkräftedefizit.

An diesem Punkt setzt das Hilfslehrerprogramm an. Junge Abiturienten werden hierbei noch vor ihrem Studium als Grundschullehrer eingesetzt. Dies hat zum einen den Vorteil, dass der Lehrkräftemangel reduziert wird und zum anderen, dass den Abiturienten die Möglichkeit geboten wird, ein finanzielles Fundament für ihr zukünftiges Studium zu schaffen.

Durch das RüRo Open-Air 2006 wurden bereits 13 Hilfslehrer für ein Schuljahr finanziert. Wir hatten also schon Erfahrung mit diesem Konzept gemacht und wollten es auch deshalb unbedingt weiterführen! Dementsprechend wurden im Jahr 2009 20 Hilfslehrer engagiert. Zehn Hilfslehrer wurden dabei vom aktionkreis pater hagen e.V. finanziert, die Finanzierung der weiteren zehn Hilfslehrer erfolgte durch den Rüt’n’Rock e.V..

3. Unterstützung der Auszubildenden in der Krankenstation in Kalba

Auch in der durch den aktionkreis pater hagen e.V. errichteten Krankenstation in Kalba werden junge Menschen zu Krankenpflegern und Hebammen ausgebildet.

Die dreijährige Ausbildung zur/zum Krankenpfleger(in) kostet ca. 900 – 1200 Euro, wodurch Kosten für Lernmaterial, Schulgeld, Unterkunft und Verpflegung abgedeckt werden. Die nächstgelegenen Schulen für diesen Ausbildungsbereich liegen in Wa (ca.50 km entfernt) und Tamale (ca. 150 km entfernt). Mit dem Erlös des 2009er Festivals waren wir in der Lage vier Auszubildenden zum Krankenpfleger(in) zu unterstützen.

Aufgrund des hohen Erlöses im Jahr 2009 konnten, neben den drei geplanten Projekten, noch folgende, weitere Projekte unterstützt werden:

  • Bau eines Labors für die Krankenstation (dies ist der Rohbau des Labors, das im Rahmen des Projektes 2010 eingerichtet werden soll)
  • Reparatur eines PKW der Krankenstation in Kalba
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Das Projekt 2008

Auch im Jahr 2008 finanzierte das Rüt’n’Rock Open Air ein Hilfsprojekt in der ghanaischen Partnergemeinde Kalba unter der Überschrift:

ERWEITERUNG DER MEDIZINISCHEN VERSORGUNG IN DER GEMEINDE KALBA

Krankenstation in KalbaIn der 64 Dörfer und ca. 31.000 Einwohner umfassenden Gemeinde Kalba im Nordwesten Ghanas existiert seit vielen Jahren eine durch den aktionskreis pater hagen e.V. finanzierte Krankenstation. Diese Station ist der einzige Anlaufpunkt für medizinische Probleme und Notfälle der Gemeindemitglieder.

Mit dem Rüt’n’Rock Benefiz Open-Air 2008 wurde die medizinische Versorgung im Rahmen dieser Krankenstation durch drei Maßnahmen verbessert:

» Anschaffung eines Motorrades für medizinische Notfälle im Busch
Team der Krankenstation mit neuem Motorrad29 der 64 Dörfer in der Gemeinde Kalba sind nicht mit dem Jeep der Krankenstation zu ereichen, da es keine befahrbaren Straßen gibt. Somit haben Notfälle in diesen 29 Motorrad im EinsatzDörfern keine Chance schnell von Fachpersonal behandelt zu werden.

Durch die Anschaffung dieses Ambulanz-Motorrades können Notfälle zeitgerecht behandelt und zudem kann es als mobile Impfstation eingesetzt werden.

» Verbesserung des Wohnbereiches der Krankenstation
Eigentlich hatten wir das Ziel den Wohnbereich der Krankenstation zu erweitern, da - mit steigernder Auslastung und damit auch wachsendem Personalbedarf der Krankenstation - dieses Personal aus Platzgründen nicht mehr angemessen untergebracht werden kann. Aufgrund dieser Situation ist es notwendig den Wohnbereich der Krankenstation um drei Räume zu erweitern, damit eine angemessene Versorgung hinsichtlich des Personals gewährleistet werden kann.

Diese Erweiterung wurde jedoch verschoben, da wir uns zusammen mit Pater Hagen und unseren Freunden vor Ort dazu entschlossen haben, zunächst die 2007 installierte Stromversorgung in weitere Gebäude (u.a. Schulen, damit die Kinder auch am Abend lesen und lernen können, sowie Wohnbereiche der Krankenstation) zu verlegen. Der Grund für diese Umplanung lag in der Tatsache, dass durch diese Erweiterungen des bereits implementierten Projektes mit weniger Aufwand mehr für die Gemeindemitglieder erwirkt werden konnte und es deshalb von allen Beteiligten für sinnvoller erachtet wurde.

» Erwerb und Vorbereitung einer Plantage zum Anbau der
Jatropha-Pflanze

Gemeindemitglieder auf der Jatropha-PlantageAnknüpfend an das durch RüRo 2007 mitfinanziert Wasserprojekt, das neben der Wasserversorgung auch die Anschaffung eines Biotreibstoff-Generators umfasste, wurde mit dem RüRo 2008 die permanente Versorgung durch diesen Biotreibstoff gewährleistet werden. Hierzu war es notwendig, eine Ackerfläche zu erwerben und herzurichten, so dass die Gemeinde Kalba den Generator durch das Öl der Jatropha-Pflanze betreiben kann.

Jatropha-Plantage nach der ErnteDamit sind eine permanente Versorgung und die Unabhängigkeit vom teuren Diesel sichergestellt. Der Biotreibstoff-Generator versorgt nicht nur die Krankenstation, sondern wird auch die umliegenden Schulen und die Wohnbereiche der Krankenstation mit Elektrizität beliefern.

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Das Projekt 2007

Schon vor einigen Jahren wurde in der Gemeinde Kalba eine Krankenstation durch den aktionskreis pater hagen e.V errichtet. Das elfköpfige Team dieser Station versucht jeden Tag auf’s Neue die medizinische Unterstützung der 31.000 Gemeindemitglieder zu gewährleisten.

Wassertransport in KalbaDer aktionskreis pater hagen e.V. hatte in ca. 1 Meile (1,6 km) Entfernung die Möglichkeit zur Errichtung eines Brunnens entdeckt und wahrgenommen, welcher seither der Wasserversorgung der Krankenstation und der unmittelbaren Bevölkerung diente.

Dies ist nicht das Personal der Krankenstation ;-)Der Transport des Wassers erfolgte durch das Team der Krankenstation, indem es in Behältern zu Fuß befördert wurde. Dies war nicht nur anstrengend und personalbindend, sondern garantierte zudem nicht die Reinheit des Wassers (Das Bild zeigt übrigens nicht das Team der Krankenstation ;-) ).

Bau der WasserleitungDeshalb wurde durch das RüRo 2007 die automatische Wasserversorgung der Krankenstation mit einer Spendensumme in Höhe von 13.300 Euro unterstützt. Diese Verbesserung wurde durch die Installation einer Pumpe im Inneren des Bohrlochs, der Verlegung einer Rohrleitung und der entsprechenden Stromversorgung dieser Konstruktion umgesetzt.

GeneratorhausDa in dieser Region Ghanas kein Stromnetz zur Verfügung steht, wurde die elektrische Versorgung durch die Anschaffung eines Generators gelöst. Um den Generator vor Witterung und Vandalismus zu schützen wurde zudem ein Generatorhaus errichtet.

Generator angetrieben durch BiokraftstoffmotorDieser Generator kann neben gewöhnlichem Treibstoff ebenfalls das Öl der Jatropha-Pflanze verarbeiten.

Dadurch ist die Stromversorgung des Krankenhauses nicht vom teuren Öl abhängig, sondern kann von den Gemeindemitgliedern durch den Anbau der gut gedeihenden Jatropha-Pflanze gedeckt werden.

WasserturmDas Wasser wird über die installierte Leitung direkt zur Krankenstation gepumpt und ist dort auf einem Wasserturm für das Personal der Krankenstation, sowie für die Gemeindemitglieder leicht zugänglich.

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Das Projekt 2006

An das Schulbau-Projekt aus dem Jahre 2005 (s. u.) wurde im Folgejahr angeknüpft. So wurden für die neu gebaute Grundschule und für eine weitere Schule der Gemeinde Kalba (zusammen ca. 280 Schüler) die Schulbänke und -tische durch eine Spende von 2.500 Euro finanziert.

Schulkinder in KalbaZudem wurde mit dem RüRo 2006 das Hilfslehrerprogramm unterstützt. Aufgrund der hohen sozialen und finanziellen Barrieren ist es nicht vielen Menschen in Ghana vergönnt, ein Studium absolvieren zu können. Dementsprechend herrscht (vor allem im Norden Ghanas) ein erhebliches Lehrkräftedefizit.

An diesem Punkt setzt das Hilfslehrerprogramm an. Junge Abiturienten werden hierbei noch vor ihrem Studium als Grundschullehrer eingesetzt. Dies hat zum einen den Vorteil, dass der Lehrkräftemangel reduziert wird und zum anderen den Abiturienten die Möglichkeit geboten wird, ein finanzielles Fundament für ihr zukünftiges Studium zu schaffen.

Der überreichte Spendenbetrag in Höhe von 6.000 Euro diente in diesem Rahmen zur Finanzierung von 13 Hilfslehrern über einen Zeitraum von 12 Monaten. Dadurch wurde ca. 300 Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zum Grundschuljahr 2006/2007 gegeben.

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Das Projekt 2005

Schule in GarkonDurch den Erlös unseres Debüts – dem 1. Rüt’n’Rock Open-Airs am 16. Juli 2005 in Rütenbrock – wurde in dem Dorf Garkon unserer ghanaischen Partnergemeinde Kalba eine neue Schule errichtet. Das Rüt’n’Rock-Team finanzierte mit einem Spendenbetrag in Höhe von 4500 Euro die Bau- und Arbeitsmaterialien, sowie den Arbeitslohn von Facharbeitern. Die unter Mithilfe afrikanischer Gemeindemitglieder erbaute Schule beherbergt heute über 160 Schüler der Primärstufe (Grundschule).

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